Apr
13
2009

Stressreduktion

Referat-Ausarbeitung zum Stressreduktionsprogramm: “Optimistisch den Stress meistern”

1. Definition Stress

Der Begriff “Stress” ist aus der Physik entlehnt und bezeichnet eine durch äußere Krafteinwirkung hervorgerufene Spannung oder Belastung eines Körpers, der mit seinen charakteristischen Eigenschaften darauf mit Trägheit, Verzerrung oder Bruch reagiert.
Der menschliche Organismus ist ebenfalls äußeren Belastungen ausgesetzt und reagiert mit dem Bemühen, einen ausgeglichenen Zustand aufrecht zu erhalten. Dies geschieht auf mehreren Ebenen, insbesondere auf der biologischen sowie auf der psychophysischen.
Übersteigt die Anforderung an den Organismus einen gewissen Level, und reichen die automatisch ablaufenden Regulationsmechanismen für das Aufrechterhalten des ausgeglichenen Zustandes nicht mehr aus, so werden zusätzliche, z.B. bewusste kognitive und emotionale Prozesse erforderlich.

1.2 Bedingungen der Stressentstehung

Aus der Wechselwirkung zwischen äußeren Anforderungen und dem nach Ausgleich strebenden System gehen verschiedene Einflussfaktoren der Stressentstehung hervor, insbesondere

a) situationsspezifische Fähigkeiten: Ein Mensch mit angemessenen Fähigkeiten erfährt weniger Stress, als ein Mensch mit unzureichenden Fähigkeiten.

b) Die stressspezifischen Fähigkeiten: Erfahrung im erfolgreichen Umgang mit Stress erhöht in erneuten Stresssituationen die Anzahl der verfügbaren Handlungsoptionen, begünstigt die Verfügbarkeit kognitiver Ressourcen.

c) Bedürfnisse und Wertvorstellungen: Inkongruenz zwischen einer Tätigkeit (oder einem Tätigkeitsbereich) und dem Hintergrund der eigenen Bedürfnisse und Werte erhöht die Stressbelastung und verringert die Verfügbarkeit von Ressourcen, die stressreduzierend wirken können.

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