2.4.2. Der Stress-Checkup
Das Stress-Checkup soll mit seinem Angebot zum einen auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmer ausgerichtet sein, zum anderen auch die Struktur des Langzeitkurses enthalten, in der die Analyse der Stressbelastung sowie eine lösungsorientierte Zielorientierung einen hohen Stellenwert einnehmen.
2.4.2.1. Inhalte und Ziele
Primäres Ziel ist eine spürbare Entlastung der subjektiv empfundenen Stressbelastung, sowie eine Neuorientierung im Umgang mit Stress.
2.4.2.1.1. Stress – Check I (1. Stunde)
Nach dem Ausfüllen des Stress-Kurz-Tests werden die individuellen Stresssignale erarbeitet und abschließend eine Bilanz über die bedeutenden Stressoren gezogen. Fokus liegt in diesem Abschnitt also in der Bewusstmachung der Vielfältigkeit der Stressthematik und der analytischen Anwendung dieses Wissens auf die individuellen Lebensumstände.
2.4.2.1.2. Stress – Check II (2. Stunde)
Fortgesetzt wird die Stressanalyse mit der Identifikation und Bewertung stressrelevanter irrationaler Überzeugungen (“innere Antreiber”). Darauf folgt die praktische Anwendung des bislang Erlernten in Form der Analyse einer konkreten Stresssituation.
Nach der kognitiven Arbeit erlernen die Teilnehmer die im Langzeitkurs verwendete Entspannungstechnik kennen, bei der bei jedem Ausatmen ein positiv besetztes Ruhewort innerlich gesprochen wird. Die mit Fremdsuggestion unterstützte Anwendung der Technik soll dem Teilnehmer die Erfahrung von Entspannung und Wohlbefinden ermöglichen. Die eigenständige Ausübung der Technik wird im Stress-Checkup jedoch nicht vermittelt.