Apr
13
2009

Stressreduktion

2.4.1.3. Verbesserung der Gefühls- und Handlungsregulation (4.+5. Stunde)

Negative Emotionen

Als wichtiger Faktor der Stressentstehung sollen in diesem Abschnitt sowohl der Umgang mit negativen, als auch mit positiven Gefühlen behandelt werden.

Als Einstieg in den Umgang mit negativen Gefühlen sollen die Teilnehmer eine negativ besetzte Erlebnissituation vor ihrem inneren Auge erinnern und sie möglichst plastisch präsent werden lassen. Die Gefühle der Angst, des Ärgers und der Aggression werden mit Hilfe eines Arbeitsblattes stichpunktartig erfasst. Im Anschluss daran wird die Erlebnissituation in Paargruppen analysiert, der Fokus liegt bei stresstypischen Verhaltensweisen. So haben die Teilnehmer die Möglichkeit, aus zwei Perspektiven zu schauen und die Analyse von Stressverhalten besser zu verinnerlichen.

In einer anschließenden Gruppenarbeit sollen die Teilnehmer lernen, eine gute Balance zwischen Emotion und Kontrolle zu finden, in dem ein Koordinatensystem ausgelegt wird, auf dem vom Teilnehmer 30 Items verschiedener Dimensionen positioniert werden sollen. Dabei wird ein Idealpunkt erarbeitet.

Als “statischen” Schlusspunkt des Umgangs mit negativen Emotionen erhalten die Teilnehmer ein Merkblatt für den richtigen Umgang mit Ärger.

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